Leitbild

Brauchen wir ein Technikleitbild?

Forderungen nach einem Technikleitbild (Sollwert)

Marcus SchwarzrockDRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock

»Der Deutsche Ruderverband will und muss seine Vorstellung von einer optimalen Rudertechnik in alle Rudervereine und Stützpunkte transportieren.«
Trainingsmethodische Grundkonzeption, 2014, S. 15

Prof. Dr. Klaus MattesProf. Dr. Klaus Mattes

»Für die Lösung der Bewegungsaufgaben (Skullen und Riemen) müssen rudertechnische Leitbilder entwickelt werden, die aktuellen trainingspraktischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen und als äußere Vorgabemodelle für das Techniktraining, Bewertung und Optimierung herangezogen werden können.«
Handbuch Rudertraining, 2008, S. 55

Dieter Grahnehem. Bundestrainer Dieter Grahn

»Wir müssen einheitliche Technikvorstellungen für alle entwickeln. Wir müssen auch hier erst einmal sagen, was wir wollen und die Frage beantworten: Wie rudere ich erfolgreich? Es muss uns gelingen, den Heimtrainern Mittel an die Hand zu geben, damit sie unsere Vorstellungen umsetzen können. Das Rudern braucht dabei nicht neu erfunden zu werden.«
Rudersport 5/2001

Michael Müllerehem. DRV-Sportdirektor Michael Müller

» … kommt man schon zu einem rudertechnischen Leitbild. In der Auswertung und Aufbereitung dieses Wissens haben wir Nachholbedarf.«
Rudersport 5/2001

Dr. Dieter Altenburgehem. Nachwuchs- und Diagnosetrainer Dr. Dieter Altenburg

»Wir brauchen eine einheitliche Rudertechnik.«
Rudersport 5/2001

Dr. Volker NolteDr. Volker Nolte

»Der Trainer und Ruderer muss sich in Gedanken ein ›Idealbild‹ der Ruderbewegung vorstellen können. Mit dieser Vorstellung nämlich wird die korrekte Ausführung der Technik jeweils verglichen und zu korrigieren versucht. Doch woher kommt eine solche Vorstellung?«
Rudersport 2/1982

Das rudertechnische Leitbild des Deutschen Ruderverbandes 2014

Siehe Seiten Vorbemerkungen und Leitbild Skullen und Leitbild Riemen.

Das rudertechnische Leitbild des Deutschen Ruderverbandes 2001

In den jeweiligen Analysen der Olympiaden 1997–2008 wurde die deutliche Verbesserung der Rudertechnik unserer Mannschaften als große Reserve für die weitere notwendige Leistungsentwicklung im darauffolgenden Zeitraum herausgearbeitet. Auch im Zeitraum 2009–2012 bildet die Realisierung einer dem Leitbild angepaßten Rudertechnik unserer Mannschaften eine wesentliche Voraussetzung zum Erreichen der angestrebten Prognosezeiten im Zielwettkampf. Das 2001 im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung der Bundestrainer mit Dr. Mattes abgestimmte anzustrebende rudertechnische Leitbild behält dabei auch für den Zeitraum 2009–2012 seine Gültigkeit. Aufgrund der Bedeutung der Rudertechnik für die weitere Leistungsentwicklung wird deshalb in den folgenden Abschnitten verbal das 2001 abgestimmte und anzustrebende rudertechnische Leitbild des DRV beschrieben.

Eine noch detailliertere Darstellung der Rudertechnik mit Hinweisen zur Bewegungsbeobachtung, Fehlerbildern mit Möglichkeiten der Fehlerkorrektur, biomecheanischer Analytik der Rudertechnik und Hinweisen zum biomechanisch gestützten Feedbacktraining im Ruderrennboot erfolgt durch Mattes in Altenburg, Mattes & Steinacker „Handbuch Ruderttraining“ und kann im Kapitel 3 auf den Seiten 56 bis 108 nachgschlagen werden.

Rudertechnisches Leitbild erarbeitet von Mattes/Altenburg in Abstimmung mit dem BT-Team 2001
In: Trainingsmethodische Grundkonzeption 2009–2012, DRV 2010 (pdf, 544 kB)

Technikleitbild des RVSH – Vier Säulen

  1. Videoanalysen der Weltbesten von Bundestrainer Hans-Peter Schmidt †
  2. Biomechanische Studien von Dr. Volker Nolte
  3. Einbindung der Trainer und Athleten des RVSH
  4. Eigene Erfahrungen und Überlegungen als Ruderer und Trainer

Steuerung der Rudertechnik

Steuerung der Rudertechnik

Rudertechnik im Rudersport – amtliches Organ des Deutschen Ruderverbands

  • Altenburg, D. & Mattes, K. (2002). Das rudertechnische Leitbild des Deutschen Ruderverbands, Rudersport, 120 (1), 6–10.
  • Altenburg, D. & Mattes, K. (2002). Das rudertechnische Leitbild des Deutschen Ruderverbands, Rudersport, 120 (6), 220.

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