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Einleitung

»Die Rudertechnik kann auf unterschiedliche Art und Weise beschreiben werden. Dies ist abhängig vom (wissenschaftlichen) Standpunkt und den persönlichen Vorlieben und Perspektiven eines Trainers. Somit unterscheiden sich auch viele Ruderlehrer und Trainer nicht nur darin, dass sei den sichtbaren Bewegungsablauf eines Ruderschalgs, sondern auch die Funktion bestimmter Bewegungspahsen, z. B. die Bedeutung und Ausgestaltung des Endzugs, unterschiedlich bewerten. […] Zu den Beschreibungsmöglichkeiten aus wissenschaftlicher und theoretischer Sicht zählen:

Wolfgang Fritsch, Handbuch für den Rudersport, 2006, S. 98

»Befragt man Trainer nach der zweckmäßigen Rudertechnik, dann stimmen deren Antworten längst nicht in allen wesentlichen Punkten überein, etwa in Bezug auf die notwendige Schlagweite, die zweckmäßige Kopplung der Teilkörperbewegungen im Durchzug und die Gestaltung des widerstandsarmen Vorrollens, um nur einige zu nennen. Woher kommen diese Divergenzen? Im Wesentlichen entstehen sie aus der Erscheinungsvielfalt der Rudertechnik international erfolgreicher Athleten und Crews, die dem aufmerksamen Trainer nicht entgeht. Dabei wird das äußere Bewegungsbild, eventuell anhand von Videoaufnahmen, mehr oder weniger detailliert analysiert und unter Beachtung der äußeren Bedingungen (Wind und Wasser sowie Boot und Trimmung) mit dem Leistungsergebnis (Platzierung und Fahrtzeit) in Beziehung gesetzt.

Klaus Mattes, Handbuch Rudertraining, 2008, S. 53

Traineransprache im Techniktraining

Vortrag (pdf, 154 kB) von Mark Amort, Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, beim Lehrgang in Rostock am 7. Dezember 2005.